History

die Entwicklung des Dialyseanschlusses der vergangenen 60 Jahren

 

Thomas Lehn

meine Geschichte des Scribnershunts oder wie ich die Anfänge erlebte

PP-Vortrag
beim Dialyseshunt-Symposium 2008 in Weimar
von Dr. K. Konner

Die Geschichte des Dialysezugangs

Belding Scribner

ein großer Wissenschaftler

Stanley Shaldon

einer der creativen Pioniere in der Nephrologie

L. Röhl, K.Möhring,
E. Ritz, H.W.Schüler

Authoren des Artikels in der Ausgabe der Zeitschrift Urol Nephro 1968 - Thema: Direct Arteriosvenous Fistula for Hemodialysis (english)

Klaus Konner

Author des Artikels
Thema: History of vascular access for hemodialysis (english)

W. D. Brittinger

Author des Artikels: Johanna Eberhard
Ein Retter in ausweglosen Lagen

PP-Vortrag
beim Dialyseshunt-Symposium 2008 in Weimar
von Dr. K. Konner

Prof. Dr. med. W. D. Brittinger - ein Berufsleben für die Dialyseshuntchirurgie

 

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Belding Scribner - his Spirit Never Dies

Ein unvergessener großer Arzt und Pionier des Dialyseshunts

 

Prof. Stanley Shaldon (1931 - 2013)

"We have lost a brilliant nephrologist and one of the pioneers and most creative spirits of our specialty"

(Prof. Raymond Vanholder, Ghent, Belgium, president of the European Renal Association-European Dialysis and Transplant Association (ERA-EDTA)

Ein Wegbereiter in der Nephrologie und ein großer Wissenschaftler, der die Heim-Hämodialyse in den 60iger Jahren voran brachte. Von 1968-1971 wurden einige Mitpatienten aus ganz Deutschland von ihm in London für die Heim-Hämodialyse vorbereitet. Er forderte immer "lange Dialysezeit" und führte schon 1964 in seinem Zentrum die Nachtdialyse ein.
Nach ihm ist auch der Dialysekatheter genannt.
Ich lernte Dr. Shaldon 1971 in der Kinderdialyse in Heidelberg kennen. Er lud mich (damals 14 Jahren) nach Montpellier ein, um bei ihm die Ferien zu verbringen. Unglücklicherweise kam dies nicht zustande.

 

Als 1924 erstmals ein Mensch an die eine extrakorporale Dialysemaschine für nur wenige Minuten angeschlossen wurde, mußte ihm operativ eine Glaskanüle als Gefässzugang gelegt werden. Nach jeder Dialysebehandlung wurde diese Glaskanüle wieder operativ entfernt.

Für den Patient war dies eine unvorstellbare Tortur. Da die Blutgefäße nach wenigen Dialysebehandlungen zerstört waren, hoffte man, dass die Nieren wieder ihre Arbeit aufnehmen würden. Hatten sich die Nieren des Patienten aber nicht erholt, mußte er sterben. Die Erfindung von W. E. Quinton, einen Shunt, den man auf lange Zeit benutzen konnte, war im Jahre 1945 bahnbrechend, aber ohne Erfolg.

36 Jahre später nahm Belding Scribner die Idee und Erfindung von Quinton wieder auf und entwickelte zusammen mit W.E. Quinton den Shunt weiter. Er benutzte Teflon, ein körperfreundliches Kunststoffmaterial. Dies war der Durchbruch für die chronische Dialysebehandlung, da man nun die Patienten über eine implantierte Anschlussvorrichtung an die Dialysemaschine für eine unbegrenzte(!) Zeit anschließen konnte.

Shuntchirurgen und Pioniere der Gegenwart in Deutschland

Beim 5. Symposium "Dialyseshuntchirurgie" in Weimar war Herr Prof. Dr. med. Wolf Dieter Brittinger, der die Dialyseshuntchirurgie in Deutschland geprägt hat und darüber hinaus durch sein Wirken, seine Forschung und seine Persönlichkeit wesentlich beeinflusst hat, gewidmet. Dr. Röder konnte Prof. Brittinger, der in Begleitung seiner Ehefrau und seines Freundes und ehemaligen Oberarztes, Herrn Dr. W. -D. Twittenhoff der Einladung gefolgt war, zum Symposium in Weimar begrüßen. Das Auditorium erwies Prof. Brittinger mit "Standing Ovations" die Ehre. Ich hatte die Möglichkeoit, mich bei ihm für die jahrzehntelange Betreuung zu bedanken.

letzte Änderung: 21.05.2015 Rechte siehe: Literatur- und Bildverzeichnis :